Espressomaschinen

Espressomaschinen wurden Anfang des 20.Jahunderts entwickelt. Die Espressomaschinen wurde von den Mailänder Ingenieur Luigi Bezzera entwickelt. Auf der Weltausstellung 1855 wurde der Prototyp in Paris vorgestellt, wobei  erst 1901 die erste Serienproduktion von der Bezzera-Espressomaschine in die Läden Italiens und dann weltweit ging.

Um die Bedienung der Maschine zu vereinfachen und um zu vermeiden, dass der Kaffee durch die hohen Temperaturen verbrennt, konstruierte Francesco Illy 1935 das Espressomaschinen-Modell „Illetta“.Mit einer automatischen Wasserdosierung war es die erste automatische Espressomaschine.

1946 beginnt Gaggia die Produktion des Kolbenmodells. Zum ersten Mal hat der Kaffee eine Schaumschicht, die „Crema“. Ernesto Valente tauschte 1961 die Feder wiederum durch eine elektronisch betrieben Rotationspumpe aus. Die Espressomaschinen arbeiteten meist vollautomatisch oder halbautomatisch. Bei halbautomatischen Espressomaschinen muss der Bediener darauf achten, dass Wasser und Kaffeepulver in die Maschine eingeführt und sorgfältig bedient wird. Dagegen regelt der Vollautomat die Wasser- und Kaffee-Zufuhr von selbst, soweit er mit Wasser und Kaffeepulver befüllt ist. Der Bediener muss lediglich das Display bedienen.

Die Funktionsweise einer modernen Espressomaschine

Eine Espressomaschine arbeitet nach einem ähnlichen Prinzip wie der Perkulator, wo der Kaffee nicht gebrüht sondern von heißem Wasserdampf unter hohem Druck durchdampft wird, was zu einem eigenen Geschmackscharakter führt. In der Espressomaschine werden eigenes dafür geröstete Kaffeebohnen verwendet, die einer längeren Röstung unterzogen werden und somit einen kräftigeren Geschmack tragen.

Von allen Kaffeemaschinenarten zählt der Espresso zu den edlen Formen der Kaffeezubereitung. Schick vom Design, interessante Stiles, durchdachte Form und Steuerung und genau das Richtige für Menschen, die Wert auf Stil und Moderne legen. Namhafte Anbieter von Espressomaschinen kommen oft aus Italien, der Heimatstädte dieser Kaffeemaschinenart und tragen solch verführerischen Namen wie Gaggia, Saeco Nina und DeLonghi. Espresso ist nicht nur ein kleiner Kaffee – Espresso ist eine Philosophie.

Doch Espressomaschinen sind zwar leicht in der Handhabung, doch auch die Reinigung muss gekonnt sein. Ein solches Gerät muss auch wie jedes anderes Küchengerät entkalkt werden. Sonst kann die Espressomaschine schnell kaputtgehen. Dafür gibt es aber bei den neuen Espressomaschinen Programme die das erledigen. Das heißt man muss zum Entkalken von nur noch das Entkalkerpulver einfüllen und auf den Knopf drücken. Damit man das Entkalken von Espressomaschinen auch nicht vergisst, zeigen die neusten Modelle anhand von Warnlämpchen alles an.

Wenn man dann immer noch nicht weiter weiß muss man sich wohl oder übel mit der Bedienungsanleitung der Espressomaschine auseinander setzen. Bei den meisten Espressomaschinen ist das aber nicht das Problem. Die meisten Schäden an werden durch falsche Bedienung verursacht. Dabei hilft leider auch keine Garantie. Bevor man eine Espressomaschine in Betrieb nimmt, sollte man die Bedienungsanleitung der Maschine gut lesen.